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Wegen der hohen Verluste beim Transport von Energie über weite Distanzen wird Wärme traditionell dezentral vor Ort im Haus erzeugt. Bei der fossilen Stromerzeugung werden über 60% der Energie aus dem Brennstoff als Abwärme verdampft, weitere 7-8% gehen im Stromnetz auf dem Weg zum Verbraucher verloren.

Blockheizkraftwerke koppeln Strom und Wärme und erzeugen beide Energieformen direkt vor Ort, wo sie gebraucht werden. Verluste durch weiten Transport werden vermieden. Der "Brennstoff" wird sehr effizient genutzt. So wird entweder auch die Abwärme eines Stromgenerators für Heizwärme genutzt, oder die Abwärme einer Heizung zur Stromerzeugung. 

Ein neueres, oder energetisch saniertes Haus mit einem Wärmebedarf von beispielsweise 60kW/qm und 150qm Wohnfläche braucht inkl. Warmwasser ca. 10.000kWh Wärme pro Jahr und ca. 5000kWh Strom. Die Photovoltaikanlage mit bspw. 6kWp Leistung kann tagsüber in der Regel rund 30% => 1500kWh "just in time" bereitstellen. Die verbleibenden 3500kWh sollen mit dem BHKW erzeugt werden. Wir brauchen also ein Verhältnis 3:1 Wärme zu Strom. Bei einem älteren Haus kann der Wärmebedarf mit gleicher Wohnfläche bei über 30.000kWh liegen. Das Verhältnis verschiebt sich auf 9:1.

Ein Batteriespeicher kann den Strom aus dem Solarkraftwerk und dem BHKW aufnehmen und in der Kombination so jederzeit den Bedarf bereitstellen. Die Ladezyklen pro Jahr steigen, die Batterie arbeitet effizienter. Unser Hauskraftwerk kann auch diese Energie verwalten. Der Autarkiegrad erreicht 100% bei guter Auslegung und bewusster Nutzung.

 

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