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Auftreffende Lichtstrahlen lösen in den Zellen des PV-Moduls Elektronen aus ihrer ursprünglichen Position. Auf dem einzig möglichen Weg zurück zu Ihrem Platz erzeugen Sie Strom. Heute werden in einem Modul meist 20 dieser Zellen in Reihe verschaltet und 3 dieser Reihen parallel zueinander (60-Zeller, ca. 167x99cm), sodass ein Modul eine Stromstärke von 8-9 Ampere bei ca. 35-50Volt Spannung erzeugt. Mehrere Module werden miteinander zu Strings verkabelt, sodass ca. 600-800Volt Gleichstrom erzeugt werden. Die Module aller Strings zusammen bilden das Generatorfeld. Über UV-beständige Solarkabel wird der Gleichstrom zum Wechselrichter geleitet, wo er üblicherweise in 230v Wechselstrom umgerichtet wird.

 

Heutige Wechselrichter speichern alle Ertragsdaten und Messwerte über 100-400 Tage. Diese Daten können zur Überwachung laufend, oder bei Bedarf ausgelesen werden. Auch die automatische Übertragung an Solarportale ist möglich. Hier können die Leistungsdaten über Internet eingesehen, ausgewertet und verglichen werden. Meist geben Meldungen per Email oder SMS bei Auffälligkeiten zusätzliche Sicherheit.

Auch können Wechselrichter bei entsprechendem Ertrag Verbraucher gezielt einschalten, sodass möglichst viel des eigenerzeugten Stroms selbst genutzt wird. Der überschüssige Strom wird in das allgemeine Stromnetz eingespeist und in der Nachbarschaft (beim nächstgelegenen Verbraucher) genutzt.